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Chronik des Harmonika-Orchesters Feuerbach e.V.

Am 3. Oktober 1947 wurde unter der Leitung von Herrn Josef Allinger und von einigen Handharmonika-Begeisterten jungen Menschen, das HARMONIKA-ORCHESTER Feuerbach ins Leben gerufen. Im Jahr 1949 ging die musikalische Leitung an Herrn Artur Stickel über. 1. Vorstand war seinerzeit Herr Hermann Stohrer, der aber am 1. September 1950 sein Amt aus beruflichen Gründen niederlegte. Als Nachfolger wurde Herr Hermann Grünschläger zum 1. Vorstand gewählt. Mit sehr viel Aktivität startete er am 2. Dezember 1950 ein großes Werbekonzert im „Gasthaus zum Bierkeller“, zur Gründung einer neuen Anfängergruppe.

Das Harmonika-Orchester Feuerbach, mittlerweile Mitglied des Bundes der Harmonika-Freunde Trossingen, gab am 7. April 1951 im Freizeitheim ein Konzert. Die Leitung hatte Artur Stickel. Der Vorstand Herr Grünschläger betonte bei diesem Anlass, dass es sich das Harmonika-Orchester zur Aufgabe gemacht habe, das Musizieren auf der Harmonika, dem volkstümlichsten Instrument, zu hegen und zu pflegen und forderte die Anwesenden auf, ihre Kinder dem Harmonika-Orchester zuzuführen.

Das Harmonika-Orchester wurde eingeladen von Vereinen der Umgebung. Am 29. Juli 1951 fand in Stammheim ein Wertungsspiel statt. Es war das erste Mal, dass sich unser Verein an einer solchen Veranstaltung beteiligte. Das Harmonika-Orchester Feuerbach erhielt trotz sehr starker Konkurrenz einen Pokal und eine Ehrenurkunde mit der Note „Sehr gut“. Es war das erste Mal, dass ein Feuerbacher Harmonika-Verein eine derartige Auszeichnung mit nach Hause brachte.

Bereits am 15. September 1951 veranstaltete das Harmonika-Orchester sein eigenes Konzert mit Herbstball. Die musikalische Leitung hatte Artur Stickel und die Jugendgruppe wurde von Gerhard Hellmann geleitet. Die Harmonika-Vereine aus Stammheim Untertürkheim, Benningen und einigen anderen Nachbarorten hatten Abordnungen entsandt.

Es wurde beim Harmonika-Orchester viel Werbung gemacht. Eine neue Anfänger-

Gruppe wurde gegründet. Instrumente mit der Möglichkeit der Ratenzahlung wurden angeboten. Außerdem erhielt jeder Anfänger ¼ Jahr kostenlosen Unterricht durch den Verein. Die Werbung hatte Erfolg – es gab bereits Anfang 1952 ein 1. Orchester, ein 2. Orchester sowie eine Spielgruppe.

Am 18. April 1953 trat der 1.Vorstand aus gesundheitlichen Gründen zurück. Als Nachfolger wurde Herr Wilhelm Mössner zum 1. Vorstand gewählt.

Aus Anlass seines zehnjährigen Bestehens am 2. November 1957 veranstaltete das Harmonika-Orchester Feuerbach ein großes Herbstkonzert. Es war eine gelungene Veranstaltung.

Am 2. Mai 1959 fand ein Frühjahrskonzert im Vereinsheim im „Föhrich„ statt. Freunde des Harmonika-Clubs Ditzingen konnten begrüßt werden.

Am 10. Dezember 1960 führte der HOF in Zusammenarbeit mit dem Musikhaus Mayer einen Werbeabend durch. Es konnten hierdurch 19 neue Spieler gewonnen und somit eine stattliche Anfängergruppe zusammengestellt werden, die im Januar 1961 mit den Übungsstunden begann.

Fortsetzung folgt... ;-)



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15 Jahre Harmonika-Orchester Feuerbach. 

 

Beim Frühlingsfest am 28. April 1962  unter der musikalischen Leitung von Gerhard Mössner  traten etwa 40 Spieler  auf, die zu diesem Zeitpunkt  zum Verein zählten.

Um die Kameradschaft der H.-O.-F.s zu stabilisieren, veranstalteten die Mitglieder viele Feste. Sommernachtsfeste, Weihnachtsfest, Ausflüge sowie „Gartenfestle“ bei dem 2. Vorstand Fritz Köber, selbst da brachten einige  Spieler ihre Akkordeons mit.

Auch weiterhin hatte das H.-O.F. seine jährlichen Konzerte, die wie immer sehr gut besucht waren.

Bei der Jahreshauptversammlung am 6.3.1971 wurden 40 aktive und 50 passive Mitglieder registriert.  An diesem Abend wurde auch der 2. Vorstand Fritz Köber, nach 9jähriger Vorstandschaft und aktiver Mitarbeit im Verein,  zum Ehrenmitglied gewählt.

Schon nach 5 Jahren legte Herr Steixner, der 1. Vorstand, sein Amt nieder.  An diesem 29.4.1972 musste der gesamte Ausschuss neu gewählt werden. Herr Kurt Rau stellte sich als

1. Vorstand und Herr Heribert Müllner als 2. Vorstand zur Verfügung.

 

25 Jahre Harmonika-Orchester Feuerbach

Mitglied des Deutschen Harmonikaverbandes

 

Das H.-O.-F. wagte sich wieder ins Rampenlicht. Unter der Leitung des neuen Dirigenten Jürgen Mattes  fand am Abend des 20. Oktober 1973 in  der Festhalle in Feuerbach ein Konzert statt.

Im Frühjahr 1974 wurde das H.-O.-F. zu einem Konzert nach „Salach“ vom dortigen Musikverein eingeladen. Ein halbes Jahr später, am 26.10.1974 hatte das H.-O.-F. ein Herbstkonzert in der Feuerbacher Festhalle, wozu der Musikverein aus Salach eingeladen wurde.

Ein Höhepunkt des Vereins war eine Berlin-Fahrt vom 9. bis 15.3.1975, eine Studienfahrt zur Information über das Ost-West-Problem, verbunden mit 3 Konzerten. Fazit: Berlin war eine Reise wert.

Am 11.10.1975 beteiligte sich das H.-O.-F. unter der Leitung von Jürgen Mattes am Konzert der  900-Jahrfeier von Feuerbach in der Festhalle.

Hauptversammlung am 23.1.976, leider schon wieder ein Vorstandswechsel. Es wurde Herr Herbert Stephan zum 1. Vorstand gewählt.  

30 Jahre Harmonika-Orchester Feuerbach 

Das Jubiläumskonzert fand am Samstag, 3.12.1977 im Kath. Gemeindesaal St. Josef statt, unter der Leitung von Jürgen Mattes. Heribert Müllner, langjähriger Vorstand, jetzt kommissarischer 1. Vorstand, wurde für seine Mühe und das Gelingen des Festes entschädigt.

Am 10.2.1978 stellte sich Herr Müller für 1 Jahr als 1. Vorstand zur Verfügung. Am 12.10.1978 übernahm dann Günter Krell das Amt des 1. Vorstands. Der Verein hatte damals 50 aktive und 57 passive Mitglieder. 



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45 Jahre Harmonika-Orchester Feuerbach

21.10.1978 wurde das H.-O.-F. nach Berlin zu einem Konzert eingeladen. Es bestand mittlerweile zu den „Berlinern“ eine gute Kameradschaft.

Die Weihnachtsfeier am 9.12.1978 im Gemeindesaal St. Josef war schon Tradition. An diesem Fest hatte unser Dirigent Jürgen Mattes seinen letzten Auftritt mit unserem Orchester. Bereits am 16.1.1979 kam Herr Klaus Keck zu uns.

Grosses Sommer- und Kinderfest zum Jahr des Kindes am 14./15.7.1979. Es war ein schönes Fest, das das H.-O.-F. feierte.

Das Jahr 1979 war ein von Vorstand-, Dirigenten- und Mitgliederwechsel geprägtes Jahr.

Unser Jugendleiter Jürgen Kutzmutz lud zu einem Jugendherbergsaufenthalt nach Murrhardt ein.

Unser Vorstand Günter Krell erhielt vom Bahnhofsvorstand Feuerbach einen Hausvertrag für den Unterrichtsraum, wo künftig die Proben durchgeführt werden konnten. Unsere Akkordeonproben fanden seit 1979 im Feuerbacher Bahnhof statt.

Am 1.2.1980 wurde der Verein ins Vereinsregister eingetragen.

Seit 1.4.1981 leitet Jürgen Kutzmutz das 18-köpfige Jugendorchester. Sabine Krell übernahm auch eine neue Anfängergruppe. Unser Dirigent Klaus Keck behielt das 1. Orchester.

Für das Sommerfest am 20./21. Juni 1981 musste ein neuer Platz für die Hocketse gefunden werden. Es wurde der Bahnhofsvorplatz von Feuerbach. An diesem Sommerfest hatte Jürgen Kutzmutz seinen ersten öffentlichen Auftritt mit dem Jugendorchester.

Zu einer außerordentlichen Vollversammlung wurden die Mitglieder am 26.9.1981 zusammengerufen. Der 1. Vorsitzende Günter Krell legte sein Amt nach 3jähriger Tätigkeit nieder. Als Nachfolger wurde einstimmig Herr Rolf Flößer gewählt. Derzeit hatten wir 40 aktive und 73 passive Mitglieder.

An der Weihnachtsfeier vom Harmonika-Orchester-Feuerbach e.V. verkündete unser Vorstand Rolf Flößer, dass Jürgen Kutzmutz Ende November 1981 seine Prüfung als Dirigent bestanden hat.

Anlässlich der 75jährigen Stadterhebung Feuerbachs fanden am 18.9.1982 in der Festhalle ein „Feuerbacher Abend“ mit den einheimischen musiktreibenden Vereinen statt. Unsere Jugend hatte nach längerer Zeit wieder einen öffentlichen Auftritt unter der Leitung ihres jungen Dirigenten Jürgen Kutzmutz.

Neu war auch, dass unser Vorstand jetzt „Senioren“ zur Ausbildung gewinnen wollte. Nach einem feucht-fröhlichen Faschingsball taten sich auch ein paar musikbegeisterte „Senioren“ zusammen und unser Dirigent Jürgen Kutzmutz wagte auch mit den „alten“ ganz von vorne anzufangen.

Wie alljährlich feierten wir im Kath. Gemeindesaal unsere traditionelle Weihnachtsfeier am 3.12.1983.

Das Jugendorchester nahm 1984 an einem Konzert beim Handharmonika-Spielring Nackargröningen teil und sie spielten in Stuttgart-Nord bei den Kleingärtnern am 15.7.1984 bei einer Hocketse.

Im Herbst 1984 beging der Musikverein Stadtorchester Feuerbach sein 85jähriges Jubiläum in grossem Rahmen Wir beteiligten uns an dem Festumzug. Am Feuerbacher Abend am 17.11.1984 erhielt unser Jugendorchester unter der Leitung von Jürgen Kutzmutz den größten Beifall . Für unsere Jugend war das ein schöner Erfolg.

Anfang Januar 1985 übernahm Günther Walz von Jürgen Kutzmutz die „Seniorengruppe“, die sich mittlerweile vergrößert hat. Am 3. Mai 1986 hatte unsere Seniorengruppe ihren ersten öffentlichen Auftritt außerhalb des Vereins. Zusammen spielten sie bei der Firma Flamme in Feuerbach mit dem Jugendorchester im Wechsel Unterhaltungsmusik.

Die „Senioren“ traten künftig unter dem Namen „Die HOF-Orgler“ bei den verschiedensten Veranstaltungen auf.

Zu den Veranstaltungen mit Tradition gehören Faschingsball, Sommerfest, Ausflug, Jugendherbergsaufenthalt, Weihnachtsfeier und Weihnachtsmarkt. Um die aufgezählten Veranstaltungen auch erfolgreich durchzuführen, bedarf es natürlich einer aktiven und engagierten Mitgliederschar. Zurzeit zählt das Harmonika-Orchester 172 Mitglieder, davon 42 aktive und 130 passive. - Das war im Jahr 1986. -

Das Harmonika-Orchester Feuerbach ist einer der Vereine des Stadtbezirks Feuerbach, welcher durch seine Konzertveranstaltungen wohl bekannt ist. Er wirkt dabei nicht nur in musikalisch anspruchsvollen Konzerten, sondern auch bei vielen Hocketsen und Veranstaltungen anderer Vereine mit.

Nur durch den Einsatz aller aktiven Mitarbeiter, aber auch durch die Mithilfe der vielen meist nicht so bekannten ehrenamtlichen Helfer des Vereins, kann die Veranstaltung stattfinden. Sie alle haben dazu beigetragen, dem Verein zu seiner heutigen Stellung und Bedeutung im Stadtbezirk Feuerbach zu verhelfen.

Die Hauptaufgabe unseres Harmonika-Vereins besteht nach wie vor darin, den Jugendlichen und anderen Spielern Gelegenheit zu bieten, sich musikalisch aus- und weiterzubilden, um dann gemeinsam musizieren zu können.



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